Neuerungen Erbrecht Teil 2: Pflegevermächtnis und Wohnrecht des Lebensgefährten

Wie bereits berichtet, finden nunmehr unter anderem Pflegeleistungen durch nahe Angehörige erstmals im Erbrecht Berücksichtigung. Doch wobei handelt es sich bei diesem sogenannten Pflegevermächtnis genau? Steht mir als Kind automatisch ein Entgelt für erbrachte Pflegeleistungen an meinen Eltern nach deren Ableben zu? Neu ist: Nahen Angehörigen gebührt künftig ein gesetzliches Vermächtnis in Form von Geldleistungen, wenn diese den Verstorbenen in den letzten drei Jahren vor seinem Tod zumindest sechs Monate in nicht bloß geringfügigem Ausmaß (in der Regel durchschnittlich mehr als 20 Stunden im Monat) gepflegt haben. Weitere Voraussetzung ist, dass die Pflege unentgeltlich durchgeführt wurde.

Informationsblatt Neuerungen im Erbrecht

Die Wenigsten von uns beschäftigen sich gerne mit dem Tod. Dennoch ist es sinnvoll und beruhigend zu wissen, für den Fall der Fälle im Interesse der Angehörigen vorgesorgt zu haben. Das derzeit in Österreich geltende Erbrecht hat schon einige Jahre „auf dem Buckel“ - es stammt aus dem Jahre 1811. Mit 01.01.2017 trat das neue Erbrechts-Änderungsgesetz mit vielen Neuerungen in Kraft und ist damit auf Verlassenschaften ab diesem Zeitpunkt anzuwenden. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick: Fälschungssicherheit für letztwillige Verfügungen Das fremdhändige Testament muss künftig in Gegenwart von drei gleichzeitig anwesenden Zeugen unterschrieben und mit dem eigenhändigen Zusatz versehen werden,

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