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Erbschaft oder Übergabe?

July 21, 2016

 

Was ist besser, werde ich oft gefragt. Die richtige Antwort hängt ganz von Ihren individuellen Wünschen und Vorstellungen ab:

 

Wer sein Eigentum behalten möchte solange er lebt, um dieses weiterhin verkaufen oder belasten zu können, sollte durch eine Testament oder einen Erbvertrag die geordnete Erbfolge nach seinem Ableben regeln. Für die Erbfolge von Landwirtschaften existieren zahlreiche Sonderregeln. Das Kärntner Erbhöfegesetz verfolgt das Ziel, einen leistungsfähigen Betrieb zu erhalten und eine Zerschlagung zu verhindern. Dieses Ziel wird durch Zuweisung des Bauernhofes an einen Hof-übernehmer erreicht, der die weichenden Kinder auf der Grundlage eines begünstigten Übernahmswertes abzufinden hat. Damit es nach dem Ableben nicht zu einem Streit zwischen den Hinterbliebenen kommt, kann die planmäßige Umsetzung des letzten Willens zudem durch Erb- und Pflichtteilsverzichte abgesichert werden. Achtung: diese müssen als Notariatsakte abgeschlossen werden.

 

In der überwiegenden Zahl der Fälle erfolgt der Generationenwechsel im bäuerlichen Wirtschaftsleben jedoch durch Übergabe unter Lebenden. Haben Sie diese Entscheidung einmal getroffen, sind weitere Fragen abzuklären:

  • Soll ich mir ein Wohnungsgebrauchsrecht oder ein Fruchtgenussrecht zurückbehalten?

  • Möchte ich im Bedarfsfall vom Übernehmer gepflegt und betreut werden oder sonstige Rechte für mich selbst und andere Personen zurückbehalten?

  • Mit welchen Steuern, Kosten und Gebühren ist eine Übergabe eigentlich verbunden?

Eines vorab: Für die Berechnung der Grunderwerbsteuer wird bei Erwerb von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken im Familienkreis sowie im Ablebensfall als Bemessungsgrundlage grundsätzlich weiterhin der einfache Einheitswert herangezogen. 

 

Wir beraten Sie gerne in diesen oft auch steuerlich und pensionsrechtlich schwierigen Fragen und versuchen für alle Beteiligten eine vernünftige und nachhaltige Lösung zu finden. Die erste Rechtsauskunft ist kostenlos.

 

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