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Erb- und Pflichtteilsverzichte können Ärger ersparen!

November 30, 2017

Sie haben diese beiden Begriffe bestimmt schon einmal gehört. Doch worum handelt es sich  hierbei überhaupt? Gibt es Unterschiede?  

 

Beide Verträge unterliegen der Notariatsaktpflicht! Sie müssen zu Lebzeiten zwischen den Verzichtenden und den Verzichtsempfängern, meistens zwischen Kindern und Eltern, vor einem Notar errichtet werden.

 

Bei einem Erbverzicht verzichtet ein Berechtigter komplett auf sein gesetzliches Erb- und Pflichtteilsrecht.

 

 

 

Der Pflichtteilsverzicht betrifft hingegen nur den gesetzlichen Mindestanteil, eben den Pflichtteil, den insbesondere Kinder von ihren Eltern zu erhalten haben. Wird jedoch nicht zusätzlich auch ein Testament verfasst, tritt die gesetzliche Erbfolge ein und der Verzichtende, also meist ein Kind, bekommt trotz des Pflichtteilsverzichtes den gesetzlichen Erbteil.

 

Der Pflichtteilsverzicht spielt häufig in Verbindung mit lebzeitigen Schenkungen und Übergaben eine wichtige Rolle. Es gilt, die erbrechtlichen Ansprüche des Übernehmers und insbesondere der weichenden Kinder zu regeln, um Streitigkeiten im Ablebensfall zu verhindern.

 

Die weichenden Kinder können nämlich im Ablebensfall der Eltern Pflichtteilsansprüche auch vom Wert dieser Schenkungen geltend machen, sogenannte Schenkungspflichtteile.

 

Ein Pflichtteilsverzicht kann generell abgegeben werden, somit in Bezug auf das gesamte Vermögen des Elternteiles, oder auch nur teilweise (partiell), bezogen lediglich auf einen bestimmten Vermögenswert, zB auf eine an ein anderes Kind gemachte Schenkung.

 

Möglich ist auch ein bedingter Verzicht: so kann z.B. ein Kind auf den Pflichtteil gegenüber dem erstversterbenden Elternteil unter der Bedingung verzichten, dass der zweitversterbende Elternteil Alleinerbe des erstversterbenden Elternteils wird.

 

Lassen Sie sich von Ihrem Notar beraten; die erste Rechtsauskunft ist kostenlos.

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